20.04.2018

Politik für den MENSCHEN

- nachhaltige Politik
- Familie
- Bildung

Im sechsten Jahrzehnt des Bestehens der Bundesrepublik Deutschland, besteht die Herausforderung der Zukunft für unsere Generation in der Sicherung und verantwortungsvollen Weiterentwicklung des Erreichten. Unser Maßstab muss es dabei sein, bei der Lösung der Probleme von heute schon an die Auswirkungen von morgen zu denken. Nachhaltige Politik eröffnet langfristig Perspektiven und sorgt für zuverlässige Rahmenbedingungen. Nachhaltige Politik bedeutet für uns deshalb aber auch mehr als nur Klima- und Umweltschutz. Gute, nachhaltige Politik zeichnet sich durch einen Haushalt ohne neue Schulden, eine familienentlastende und –fördernde Gesellschafts- und Bildungspolitik sowie eine faire Lastenverteilung zwischen den Generationen aus.

Für uns, die Generation der heute unter 35-Jährigen, steht dabei besonders viel auf dem Spiel. Wir erwarten von unserer Heimat in der Zukunft mehr als nur einen gemütlichen Lebensabend. Für uns ist es der Ort, an dem wir aufwachsen, zur Schule gehen, in den Beruf starten und eine Familie gründen wollen. Die Junge Union versteht sich dabei als politisches Sprachrohr der jungen Generation und setzt sich daher intensiv für deren Interessen ein.

Für die Junge Union stellt hierbei die Familie die Keimzelle unserer Gesellschaft dar und muss daher besonders geschützt und gefördert werden. Wichtig sind hier steuerliche Vergünstigungen (z.B. die Erweiterung des Ehegattensplittings durch eine „Kinderkomponente“) sowie finanzielle Leistungen, aber insbesondere die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie (flexiblere Arbeitszeiten, Teilzeit- und Telearbeitsplätze, etc.) und Beruf sowie der Ausbau der Kinder- und Kleinkindbetreuung.
Die Junge Union begrüßt daher die Pläne von Land und Bund zum Ausbau der Kleinkindbetreuung. Aus Sicht der Jungen Union muss hier aber unbedingt durch entsprechende Konzepte darauf geachtet werden, dass Eltern und Familien entsprechend ihrem Lebenskonzept wirklich eine Wahlfreiheit haben und nicht „sanft dazu gedrängt“ werden, aus finanziellen Gründen ihr Kind möglichst früh in andere Obhut zu geben. Des Weiteren setzt sich die Junge Union Baden-Württemberg für die Einführung eines verpflichtenden letzten Kindergartenjahres ein.

Neben Themen wie Generationengerechtigkeit, Schuldenabbau und Wertediskussion sowie konkreten, zeitbezogene Forderungen und Aktionen wie beispielsweise dem „Führerschein mit 17“, stellt insbesondere der Bereich der Bildung ein sehr wichtiges Themengebiet für die Junge Union dar. Investitionen in die Bildung sind Investitionen in die Zukunft und nur mit einer guten (Aus-) Bildung hat man gute Chancen auf dem heutigen Arbeitsmarkt. Aus Sicht der Jungen Union hat sich hier das dreigliedrige Schulsystem bewährt, weshalb auch an diesem festgehalten werden soll, bei Stärkung der einzelnen Schulzweige – insbesondere der Hauptschule. Schulstandorte – besonders auch im ländlichen Raum – sollten soweit als möglich aufrechterhalten werden, z.B. durch Zusammenlegung von Schularten bei Beibehaltung der Dreigliedrigkeit. Auch ein vermehrter Einsatz von Schulsozialarbeitern wird von der Jungen Union befürwortet. Insbesondere im Bildungsbereich zeigen sich die jedoch auch die negativen Auswirkungen des Föderalismus in Form nicht vergleichbarer Schulabschlüsse und 16 unterschiedlichen Bildungssystemen. Hier und im Bereich der Finanzierung von Bildung und Forschung bedarf es dringend klarer Regelungen und verstärkter Zusammenarbeit.

Die Junge Union Ipf-Härtsfeld tritt aktiv dafür ein, dass auch nachfolgende Generationen eine lebenswürdige aber auch lebensfähige Umwelt erben. Eine nachhaltige Politik, die neben der Bewahrung der Schöpfung insbesondere die Familie als Keimzelle der Gesellschaft und der Menschheit schützt und fördert, sind Garant hierfür. Bildung muss hierbei - unabhängig von der sozialen Herkunft - allen die Möglichkeit geben, ihr Leben und die Gesellschaft aktiv zu gestalten. In allen Bereichen muss hierbei eine Politik für ALLE Menschen verfolgt werden, die Selbstverantwortung und Wahlfreiheit ermöglicht und hierbei insbesondere der ländliche Raum und seine Bewohner nicht abgehängt werden.